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Moll (I)

Bedeutungen: Musik: 1. a) bezieht sich auf eine Abfolge und/ oder ein Zusammenspiel von Tönen, die/das im Vergleich zu Dur (»1.) eher „weich“ und „dunkel“ klingt {FAL}; b) eines der beiden Tongeschlechter, das vor allem durch das Vorkommen kleiner Terzen gekennzeichnet ist {FAL}; c) eines der beiden Tongeschlechter, bei dessen Tonleitern zwischen dem 2. und 3. sowie dem 5. und 6. Ton Halbtonschritte und zwischen den restlichen Tönen Ganztonschritte verwendet werden {nach WEB}; 2. in Moll (sein) = ein Stück ist auf mol (»1.) aufgebaut {FAL}.

Beispiele: 1. Das Moll lässt sich sehr gut heraushören. Spiele eine Moll-Tonleiter! 2. Dieses Stück ist in Moll. Melancholische Lieder sind oft in Moll.

Grammatik: Homonym, Substantiv, Neutrum, ohne Plural

Herkunft: von lat. mollis = weich, da die kleine Terz im Vergleich zur großen Terz eher „weich“ klingt

Synonyme: 1. Moll-Tonart

Antonyme: 1. Dur (»1.); 2. in Dur (sein) (»2.)

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