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Geist

Bedeutungen: 1. die Person selbst als nicht körperliches Wesen {FAL}; 2. verstandesmäßiges Vermögen {FAL}; 3. Ort im Verstand einer Person, wo man Bilder der Erinnerung oder der Fantasie ansieht; in der Vorstellung {FAL}; 4. ein übernatürliches Wesen wie ein Teufel, ein Gespenst, eine Fee, eine Elfe o.Ä. {nach Wordsmyth}; 5. die grundlegende Natur von etwas (Wordsmyth); 6. eine Veranlagung, die durch bestimmte Qualitäten gekennzeichnet ist, wie z.B. durch Mut oder Energie (Wordsmyth); 7. verfeinerte Denk- und Ausdrucksart, die sich oft in Witz und Humor äußert {FAL}; 8. die grundlegende oder wesentliche Bedeutung oder Absicht, die hinter etwas steckt {nach Wordsmyth}; 9. der dominierende Charakter von etwas (Wordsmyth); 10. was man über etwas denkt, wie man zu etwas steht {FAL}; 11. der reine Alkoholanteil in alkoholischen Getränken {FAL}; 12. als letzter Wortteil von Komposita: aus bestimmten Früchten destillierter Schnaps wie in Himbeergeist; 13. als letzter Wortteil von Komposita: Naturgeist wie in Luftgeist, Erdgeist o.Ä. Ein Naturgeist ist ein mythologisches Wesen, welches mit der Natur als ganzem oder einem Teil von ihr assoziiert wird; in manchen Religionen, Volkssagen, Märchen, Mythen und in der Esoterik Wesen, die Pflanzen, Tiere oder tote Gegenstände, aber auch Landschaften bewohnen, aber keine Götter sind. Bestimmte Ereignisse oder Erscheinungen werden diesen Geistern zugeschrieben {nach WIK}.

Beispiele: 1. Okay, er hat einen Körper, doch im Grunde genommen ist er auch nur ein Geist. 2. Sein Geist hat sich mit zunehmendem Alter immer mehr verwirrt. Sie war schon immer ein Mensch mit äußerst wachem, regem Geist. Schließlich gab sie den Geist auf und starb (eigtl. müsste es heißen: gab den Körper auf ...). 3. Er hat das Ereignis im Geiste noch einmal durchlebt. Er sah es im Geiste vor sich. Es geht darum, das, was man sich im Geiste erträumt, in die Tat umzusetzen. 4. Die Geister, die ich rief. Die Geister kamen ihm zu Hilfe. 5. Wenn du den Geist des Gesetzes nicht erkennen kannst, kannst du es auch nicht gerecht zur Anwendung bringen. Wirkliches Verstehen hat damit zu tun, den Geist einer Idee zu erfassen. 6. Sie ist der gute Geist unseres Hauses. Du bist aber ein unruhiger Geist! Was für ein dienstbarer Geist, stets zu Stellen, wenn man ihn braucht. 7. Das Buch ist mit Geist geschrieben. Etwas mehr Geist würde diesem Roman gut stehen. Okay, er ist intelligent, aber hat er auch Geist? Sein Geist äußert sich in jedem seiner Worte. 8. Wenn du den Geist des Gesetzes nicht erkennen kannst, kannst du es auch nicht gerecht anwenden. Wirkliches Verstehen hat damit zu tun, den Geist einer Idee zu erfassen. 9. Der Geist der Zeit kam bes. gut in diesem Roman zum Ausdruck. Er lebte den Geist der Moderne. 10. Ich will wissen, wes Geistes Kind er ist. Bist du nun dieses oder jenes Geistes? Tut mir Leid, doch du bist des falschen Geistes und deshalb für uns nicht tragbar. 11. Der Geist stieg mir in die Nase. Alkoholfreies Bier enthält keinen Geist. 12. Eine kleine Menge des Himbeergeistes genügte, um ihn betrunken zu machen. 13. Lasst uns den Luftgeist mit einem Opfer besänftigen, sodass er nicht wieder einen solch verheerenden Sturm vom Zaune bricht.

Grammatik: Substantiv, Maskulinum

Herkunft: von ahd. geist = Geist im Gegensatz zum Körper, überirdisches Wesen, zu idg. gheis = aufgebracht, außer Fassung, erregt

Synonyme: 1. Seele; 2. Verstand; 5. Essenz; 10. Einstellung, Gesinnung

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